© Ivan Aleksic

Beratungs- & Fortbildungsangebot

Sozialraumanalyse und Netzwerkperspektive

Die Rede vom Sozialraum ist in aller Munde. Was genau versteht man aber unter einem Sozialraum? Und wobei kann „Sozialraumanalyse“ helfen? Wenn wir als Kirche relevant sein wollen, sollten wir das Umfeld, in dem wir leben, und die Netzwerke, in denen wir agieren, sehr gut kennen.

Was den Sozialraum prägt, sind die Beziehungen der Menschen untereinander sowie ihre jeweiligen Bedürfnisse und Praktiken. Wen treffe ich also wo zu welchem Anlass und mit welchem Zweck? Wo in meinem Sozialraum leben die meisten Alleinerziehenden, wo Familien mit Kindern? Wo ist der Anteil mit Migrationsbiografie besonders hoch, wo der Anteil älterer Menschen? Unsere Analyse des Sozialraums kann Auskunft über entsprechende Hotspots geben und nimmt zugleich die Angebotsstruktur der Gemeinden in den Blick: Wie passen die Ergebnisse der Sozialraumanalyse mit den Angeboten der Gemeinde zusammen?

© Jonas Görlich
Hier ein Beispiel aus Mecklenburg

Quartiermanagement & Gemeinwesenarbeit

So haben wir beispielsweise im Rahmen eines Außenkonvents des Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein eine Exkursion in die Gemeinde Lohmen im Kirchenkreis Mecklenburg organisiert. Hier leben Kirchengemeinde und Kommunen beispielhaft vor, wie die Gestaltung des lokalen Gemeinwesens mit Leben gefüllt werden kann. Weil die "Vorstellungen von einem guten Leben auf dem Land" bei konfessionslosen und kirchennahen Bewohner*innen weitestgehend deckungsgleich sind, ziehen die Menschen an einem Strang. Sie teilen Räume und Ideen und haben 2015 am Schulstandort Zehna ein Begegnungszentrum geschaffen. Wir erzählen euch gerne davon!

Diese Perspektive ernst zu nehmen bedeutet, den Dienst am Menschen erst zu nehmen: