Wir teilen
frische Ideen.

Es gibt so viele inspirierende Ideen, um als Kirche im Dialog mit den Menschen zu sein! Das hier sind nur ein paar anschauliche und übersichtliche Beispiele aus verschiedenen Bereichen – es gibt noch so viel mehr. Denn: Im Dialog sind viele. 

Inspirieren und inspirieren lassen

© Elaine Rudolphi

Zeitfenster

"Ich komme in meiner Kirche nicht mehr vor, und das muss sich ändern" – aus dieser Erkenntnis heraus ist die Gemeinde Zeitfenster in einer katholischen Aachener Innenstadtpfarrei 2010 gegründet worden: Kirche in Form von Gottesdiensten, der Songwriters' Church, im Breakfast-Club und der Entwicklung anderer kreativer Ideen. Schaut mal hier:

zeitfenster-aachen.de

 

© Thomas Hirsch-Hüffell

Kinderkathedrale

Geschichten zu erzählen ist der ursprünglichste Weg, um über Gott und die Welt ins Gespräch zu kommen. Das funktioniert seit Jahrhunderten. Und es funktioniert für alle Altersstufen und Kinder. In der Erzählkirche wird die Geschichte szenisch aufgebaut. In der Kirche stehen vier bis fünf Tische. Die Gruppe geht mit der Erzählerin von Tisch zu Tisch und hört die Geschichte. Schulklassen, Kindergartengruppen oder auch Kinder aus der Nachbarschaft können zum Erzählen eingeladen werden.

Hier findest du mehr

Podcast Windhauch

Die Evangelische Arbeitsstelle für missionarische Kirchenentwicklung und diakonische Profilbildung (midi) hat in Kooperation mit dem ökumenischen Content-Netzwerk ruach.jetzt den "Windhauch Windhauch Podcast" gestartet. Jeden Donnerstag geht es um die Frage: Wie geht eine Kirche der Zukunft? Und wie können wir heute von unserem Glauben sprechen? Der Podcast ist unter anderem auf Spotify, Apple Podcasts und hier zu hören:

Zum Podcast

© Claudia Süssenbach

kleinkunstkirche

Kirchengemeinden im Dialog mit den Künsten der kleinen Form: Gemeinden erleben ihre Kirchräume anders, wenn Puppenspieler, Erzählkünstlerinnen, Clowns oder Pantomimen dort zu Gast sind und eigene Sichtweisen und Ausdrucksformen einbringen. Gemeinsam sind sie auf der Suche nach Antworten auf die großen Fragen des Lebens. Werft doch mal einen Blick in die Künstlerdatenbank:

kleinkunstkirche.de

© Thomas Hirsch-Hüffell

Gottesdienst erleben

Die Challenge geht so: Gemeinden einer Region laden zu einem bestimmten Termin gezielt Menschen in ihre Gottesdienste ein, die sonst nicht kommen. Einführung, Grundlagen, Projektplanung, Materialien und Erfahrungen zum Projekt findet ihr hier:

mi-di.de

© Ian Schneider (unsplash)

Plattform für pastorale Innovationen

Die Katholische Kirche hat hier zahlreiche Projektideen aus ganz unterschiedlichen kirchlichen Handlungsfeldern zusammengetragen, von denen ihr euch inspirieren lassen könnt – stöbert einfach mal ein bisschen herum:

pastorale-innovationen.de

© Fresh X-Netzwerk e.V.

Podcast Frischetheke

Katharina und Rolf sind auf der Suche nach der Kirche von morgen. Dafür interviewen sie Menschen quer durch die Republik, die frische Ideen haben und sie auch konkret umsetzen. Hört mal rein:

Zum Podcast

© Mauro Pilon (unsplash)

Festival "Stadt der Sterblichen"

Eine Stadt tut sich zusammen, um drei Wochen öffentlich über den Tod zu sprechen. Diese Idee kann man auch an anderen Orten umsetzen – guckt mal, wen ihr selbst vor Ort dafür gewinnen könntet und lasst euch inspirieren:

stadt-der-sterblichen.de

© Polylux e.V.

Hinter die Betonfassade blicken

Polylux ist ein gemeinnütziger Verein und Träger der freien Jugendhilfe, der im Neubrandenburger Plattenbaugebiet Datzeberg zu Hause ist und zugleich eine Gemeinschaft von Christinnen und Christen, die zusammen arbeiten, essen, streiten, beten, träumen, feiern und Kreuzworträtsel lösen. Die vielen Projekte mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, mit denen sie das Viertel "heller, bunter und wärmer" machen, finden wir ziemlich beeindruckend – guckt mal hier:

polyluxev.de

© die beymeister

Stadtteilarbeit mit Herz in Köln-Mühlheim

Die beymeister sind ein Projekt der Evangelischen Kirchengemeinde Mülheim am Rhein. Ihre Kirche ist eine ehemalige Änderungsschneiderei – und alle Menschen, die mit ihnen unterwegs sind. Ihr Herzensanliegen besteht in der engeren Vernetzung des Stadtteils und der Gestaltung von Gemeinschaft – dabei finden wir besonders spannend, wie sie an die Entwicklung ihrer Formate herangehen. Seht selbst oder tragt euch in den Newsletter ein, um mehr zu hören:

beymeister.wordpress.com

© Tobias Stäbler

Rissen macht Mut

Menschen teilen Zuversicht, indem sie sich vom Vikar der Kirchengemeinde mit Sprüchen aus der Bibel und anderen Kontexten ablichten lassen. Die Plakate haben es bis auf die Bahnhöfe geschafft – tolle Aktion, funktioniert sicher auch überall:

kirche-hamburg.de

johannesgemeinde.de

© Lucas Wahl

Zuhör-Kiosk an der
Hamburger
U-Bahn

Unser Beiratsmitglied Christoph Busch hat einen Kiosk in der Hamburger U-Bahn gemietet, um Menschen zusammen mit einem Team aus Ehrenamtlichen zuzuhören. Im Grunde ist das so etwas wie Seelsorge am anderen Ort – und funktioniert als Idee bestimmt auch anderswo:

zuhör-kiosk.de

deutschlandfunkkultur.de

youtube.com

© Thomas Hirsch-Hüffell

Wege in die Stille

In einer ungenutzten Neubrandenburger Kapelle bieten zwei evangelische Gemeindepädagoginnen u.a. für alle Kinder aus Neubrandenburg und Umgebung in Kooperation mit den Kindergärten eine Woche der "Wege in die Stille" an – im Frühjahr zum Thema Ostern, im Sommer zum Thema Schöpfung, im Herbst zum Thema Erntedank und im Winter zum Thema Advent. Schaut mal hier:

wegeindiestille.de

© Bürgerstiftung Halle

6 x Neuland in Halle

Kinder gehen auf Entdeckungstour in ihrer eigenen Stadt. Dabei spielt auch das Kennenlernen der Kirche als Ort eine Rolle: Warum läuten die Glocken, was spielt sich ab in einer Kirche, die die meisten Kinder nur von außen kennen? Wozu ist ein Altartisch da, wozu ein Taufbecken und was soll der "Typ" am Kreuz? Keine Frage ist "zu blöd", um wesentliche Elemente der Geschichte, Kultur und Religion zu verstehen. Das ganze Projekt findet ihr hier:

buergerstiftung-halle.de

© EKM

Erprobungsräume der EKM

Erprobungsräume verstehen sich als Prozess zur Förderung anderer Gemeindeformen – an anderen Orten, zu anderen Zeiten oder auf andere Weise. So sieht das konkret aus:

erprobungsraeume-ekm.de

Erprobungsräume der EKiR

Inspiriert von der Idee aus Mitteldeutschland unterstützt auch die Evangelische Kirche im Rheinland gezielt Initiativen, die ergänzende Formen des Kirche- und Gemeindeseins entwickeln und sich dabei auf spezifische Kontexte oder Zielgruppen konzentrieren, die mit uns sonst nicht so viel zu tun haben. Hier sind z.B. auch die beymeister aus Köln-Mühlheim mit dabei:

erprobungsraeume.de

© midi

Atlas neue Gemeinde-formen

Der "Atlas neue Gemeindeformen" gibt erstmals einen Überblick über innovative christliche Sozialformen und neue Gemeindeformen im Raum der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) – jede Menge Inspiration, die ihr hier einsehen könnt:

mi-di.de

© Jr Korpa (unsplash)

Mitglied-bleiben

Wie können kirchliche Verantwortliche die Beziehungen mit Kirchenmitgliedern pflegen, die von sich aus nie zur Kirche kommen? Dieses Projekt aus der Schweiz bietet mehr als 30 verschiedene Maßnahmen, Texte und Prozessbeschreibungen, wie Kirchgemeinden eine Beziehung auf Distanz mit regelmäßigen Kontakten pflegen können. Bei uns in der Nordkirche ist das Amt für Öffentlichkeitsarbeit (AfÖ) an dem Thema dran:

nordkirche.de

Hier erfahrt ihr mehr zum Hintergrund:

mitgliedbleiben.ch

© Anja Pfaff

"Zu Tisch bitte!"

Unter diesem Motto luden 2017 zahlreiche Kirchengemeinden im Kreis Schleswig-Flensburg an einen langen Tisch ein: Zum Essen und Trinken. Zum Reden. Sich begegnen. Zum Wiedersehen oder Kennenlernen. Zum Zusammensein. Sie folgen damit im Jahr des 500. Reformationsjubiläums der christlichen Tradition, Menschen in vielfältigen Variationen um einen Tisch zu versammeln und gemeinsam zu essen. Diese Idee lässt sich für den Reformationstag sicher auch an anderen Orten adaptieren:

kirchenkreis-schleswig-flensburg.de

© TEO Nordkirche

Tage Ethischer Orientierung (TEO)

In drei- bis viertägigen Veranstaltungen treffen sich Schüler*innen verschiedener Schularten, Altersgruppen und Regionen in Norddeutschland in einem ansprechenden Tagungshaus, um gemeinsam in kleinen Gruppen zu leben und zu lernen. Gemeinsam vorbereitet und verantwortet werden diese Tage durch die Lehrer*innen, Mitarbeitende der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit als außerschulische Kooperationspartner*innen, Studierende der Fach- und Hochschulen und viele Ehrenamtliche aus unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen. Hier erfahrt ihr mehr – und vielleicht habt ihr ja auch Lust, auf diese Weise Kirche im Dialog zu machen:

teo.nordkirche.de

© dock III records

Dock III Records – Glaube, Liebe, Beats

Auf der Online Plattform findet ihr Beispiele einer Urban Liturgy, Gospelandachten, das aktuelle Monatslied, einen Rap zum aktuellen Monatsspruch sowie außerdem produzierte Beats, auf die ihr selbst rappen oder texten könnt – einsetzbar u.a. für Andacht und Gottesdienst, Jugend- und Konfirmandenarbeit. Dockt an unter:

dockIIIrecords.de

© Suad Kamardeen (unsplash)

AbiSegen

Übergänge segnend zu begleiten – das funktioniert auch mit Schulen zusammen, schaut mal:

mi-di.de

© https://st-maria-als.de/

Wir haben einen Raum – Haben Sie eine Idee?

Unter diesem Motto hat die katholische Kirche "St. Maria hilf" in Stuttgart ihre Türen für einen Partizipationsprozess in den Sozialraum geöffnet – auf diese Weise wurde St. Maria zeitweilig zu Theater, Club, Werkstatt, Café, Veranstaltungsraum, Kulisse, Installation, Plattform, Galerie, Marktplatz, Treffpunkt … vor allem aber zu einem Raum des sozialen Miteinanders:

 

st-maria-als.de

feinschwarz.net

© Karsten Wolkenhauer

Das
Demminer Trauertuch

75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs erinnert ein 12 Meter langes Trauertuch in der Kirche an die Opfer des Massensuizids 1945 in der pommerschen Kleinstadt Demmin. Die 20 x 20 cm großen Flicken mit insgesamt über 1.000 Kreuzen sind u.a. von Einzelpersonen, Schulen, Kirchengemeinden sowie verschiedenen Initiativen zusammengetragen und vom Handarbeitskreis der Gemeinde in Demmin dann zusammengenäht worden. Über die Idee, sich auf diese Weise an der Trauer- und Erinnerungsarbeit zu beteiligen, könnt ihr z.B. hier nachlesen:

nagelkreuz.org

sueddeutsche.de

© Karsten Wurth (unsplash)

Netzwerk ruach.jetzt

Das konfessionsübergreifende Netzwerk ruach.jetzt entwickelt Visionen einer innovativen Verkündigung und Glaubenskommunikation. Zielgruppengerecht und anspruchsvoll. Auch Anfragen zur gemeinsamen Entwicklung eines Projekts sind möglich – schaut einfach hier:

ruach.jetzt

© Ben Harrit (unsplash)

Projekte aus dem
Vikariat der EKM

"Entwickeln Sie gemeinsam mit Ehrenamtlichen ein Projekt, das es in Ihrer Gemeinde noch nie gab und das Impulse für die Gemeindeentwicklung setzt!" So lautet die Aufgabe für Vikar*innen im Gemeindevikariat der EKM. So entsteht in der Vikariatsgemeinde etwas Neues gemeinsam mit Menschen, die nicht sowieso schon immer aktiv sind: ein Projekt für Menschen in den Gemeinden oder im Gemeinwesen – sowohl im städtischen als auch im ländlichen Raum. Schaut mal hier:

vikarsprojekte.pti-ekmd.de

Gemeinsam in Ochtersum

"Was wünschst du Dir?", fragt das ökumenische Projekt der Landeskirche Hannover die Menschen in dem Ort Ochtersum und nimmt die Formel gemeinwesenorientierter Arbeit ernst: Frag die Menschen, höre dir ihre Ideen an und mache gemeinsam mit ihnen etwas Schönes. Mithilfe der entstandenen Homepage wird gebloggt, vernetzt, über aktuelle Veranstaltungen informiert sowie die Einkaufshilfe organisiert.

gemeinsam-in-ochtersum.de

Wie schaffst du es, dass Kirche abfärbt?